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daru:blog:aus_den_upanishaden

Gutes tun, warum?

Aus den Upanishaden
Wie sollen wir uns verhalten? Warum sollten wir „Gutes tun“?

Upanishaden, Braman

Upanishaden, Brahman: […] Die Upanishaden beschäftigen sich mit dem Wesen von Brahman, der universellen Weltenseele, von der Atman eine Reflexion in jedem Wesen ist, die innerste Essenz eines jedes Individuums. Brahman – und damit auch Atman – ist unvergänglich, unsterblich, unendlich, ewig, rein, unberührt von äußeren Veränderungen, ohne Anfang, ohne Ende […]

Quelle:Upanishaden

Aus der Brihadaranyaka-Upanishad (IV.4.5)

Wie sollen wir uns verhalten? Warum sollten wir „Gutes tun“?
Aus der Brihadaranyaka-Upanishad (IV.4.5):

Das Selbst ist wahrhaftig Brahman, aber aus Unwissenheit identifizieren es die Leute mit dem Verstand, 
dem Geist, den Sinnen, Leidenschaften und den Elementen Erde, Wasser, Luft, Raum und Feuer. 
Das ist der Grund, weshalb das Selbst aus diesem und jenem bestehen soll und überhaupt alles zu sein scheint. 
Wie ein Mensch handelt, so wird er im Leben. Jene, die Gutes tun, werden gut; jene, die Schaden verursachen, werden schlecht. 
Gute Taten machen einen rein; schlechte Taten machen einen unrein. Darum sagt man, dass wir sind, was unser Begehren ist. 
Wie unser Begehren ist, so ist unser Wille. Wie unser Wille ist, so sind unsere Handlungen. Wie wir handeln, so werden wir.

Nachtrag 27.5.2017 Heute, 7 Jahre nach diesem Blogeintrag frage ich mich - was genau mit 'Gut sein' gemeint ist? Wozu oder für wen gut?
Hierauf eine buchlange Antwort → Jenseits_von_Gut_und_Böse_(Schmidt-Salomon).
Zitat: … Schmidt-Salomon zufolge existiere kein „Böse“ oder „Gut“ an sich, dabei handele es sich vielmehr um eine „Wahnidee“…

daru/blog/aus_den_upanishaden.txt · Zuletzt geändert: 26.01.2018 20:39 (Externe Bearbeitung)